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Essen geht vor Benzin
P R O T E S T gegen das lebensfeindliche E 10-Diktat
Nahrungsmittel für die Menschen, statt Biosprit für Maschinen
Ende der Spekuation um die Nahrungsmittel - Politik muss endlich korrekt handeln!
"Brot für die Welt" - danach erst Biosprit ...
Ist Essen bald Luxus?
Entwicklungsorganisationen legen Studie zum weltweiten Hunger vor Durch die dramatisch gestiegenen Preise für Nahrungsmittel hat die Zahl der Hungernden drastisch zugenommen. Im vergangenen Jahr ist sie weltweit um 73 auf 923 Millionen Menschen angestiegen. Anlässlich des Welthungertages am Donnerstag, 16. Oktober, fordern die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ und die Entwicklungsorganisation Germanwatch gezielte Maßnahmen zur Hungerbekämpfung. Es müssten wesentlich mehr Mittel zur Förderung des ländlichen Raums in Entwicklungsländern bereit gestellt werden. Ihre Forderung untermauern beide Organisationen mit der gemeinsamen Studie „Ist Essen bald Luxus?“. Damit, so Bernhard Walter, Ernährungsexperte von Hier der vollständige Beitrag: OECD: Lebensmittelpreise bleiben hoch - Biosprit als Preistreiber (co2, Berlin 9.9.2008 - Auszug) In den kommenden zehn Jahren dürften die Preise - abhängig vom jeweiligen Produkt - um 10 bis 60 Prozent höher sein als in den vergangenen zehn Jahren, sagte OECD-Agrardirektor Stefan Tangermann am Montag in Berlin. Das gehe vor allem zulasten der ärmsten Länder, warnte er nach einem Treffen mit Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). Die jüngsten Preissteigerungen gehen nach Tangermanns Einschätzung zu einem Drittel auf die Nachfrage nach Biosprit zurück. Die staatliche Förderung solcher Treibstoffe mit Milliardensummen senke die Treibhausgase im Straßenverkehr lediglich um 0,8 Prozent, habe aber gleichzeitig schlimme Auswirkungen auf die weltweite Ernährungslage. Die Förderung von Biokraftstoffen sei daher «dringend revisionsbedürftig», sagte der OECD-Experte. Hier der komplette Beitrag: Aufstand gegen den Hunger (oneworld 11.04.2008 - Auszug) In Haiti gehen gehenzahlreiche Menschen auf die Strasse, um gegen die hohen Preise von Lebensmitteln zu protestieren. Bei Ausschreitungen kamen bisher fünf Menschen ums Leben. Vereinzelt wurde bereits die Forderung nach einem Rücktritt der Regierung von René Préval laut. Das ärmste Land der beiden Amerikas, in dem 80% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, befindet sich derzeit wieder in einer Krise. Hohe Preise bei Grundnahrungsmitteln wie Reis und Bohnen führten zu Protesten in verschiedenen Städten. Es kam zu Plünderungen von Geschäften und Regierungsgebäuden sowie zu Auseinandersetzungen mit der Polizei wie auch mit den seit 2004 in Haiti stationierten UN-Truppen der MINUSTAH. Dabei wurden bisher fünf Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Polizei und UN-Truppen verhinderten durch den Einsatz von Gummigeschossen, dass eine aufgebrachte Menge den Präsidentenpalast stürmte (Online-Standard, 9.4.2008). Hier der komplette Beitrag: Ein Menschenleben für 1000 Kilometer mit Biosprit Düsseldorf (RPO) - Auszug). Um das Klima zu schützen, tanken wir immer mehr Biosprit. Anstatt Reis, Mais oder Weizen zu produzieren, werden Pflanzen verfeuert. Die Lebensmittelpreise explodieren. Folge: Der Hunger in Haiti, Afrika oder Südostasien weitet sich aus. Auch wir spüren die Verteuerung. Im Monat März hat der Großhandel seine Preise so stark erhöht wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Die Preise kletterten um 7,1 Prozent. Getreide, Saatgut und Futtermittel wurden sogar um 52 Prozent teurer, teilt das Statistische Bundesamt mit. Aufgrund des umkämpften Marktes dürften der Preisanstieg beim Verbraucher nur gedämpft ankommen. Hier der komplette Beitrag: UNO-Experte warnt vor Hunger durch Biosprit Biosprit darf Ernährung nicht gefährden
(ZDFheute - 10.04.2008 - Auszug) Der Leiter des deutschen Büros des UNO- Welternährungsprogramms, Ralf Südhoff, warnte im ZDF-Morgenmagazin davor, zugunsten von
Biosprit-Erzeugung die Nahrungsgrundlagen weltweit zu gefährden. "Man kann Biosprit ausbauen, aber man muss es in einem Maße tun,
wie es die Ernährung nicht gefährdet." Auch könnten Flächen genutzt werden, die sonst nicht zur Nahrungsmittelproduktion geeignet seien.
Hunger durch Biokraftstoff Viele der armen Menschen vor allem in Entwicklungsländern, die sowieso schon zwei Drittel ihres Einkommens für ihr Essen ausgeben müssten, litten Hunger. "Es gibt Nahrungsmittel in vielen Ländern, aber viele können sie sich nicht mehr leisten." Gestiegen sind die Preise von Lebensmitteln laut Südhoff aus verschiedenen Gründen, etwa wegen gestiegener Nachfrage, Biosprit-Boom, höherer Energiepreise und intensiverer Düngung. Hier der komplette Beitrag: |
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