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AIDS ist unheilbar !




Kinder und AIDS 2008.pdf




AIDS tötet immer mehr Kinder
 
 
Aufklärung statt weltfremde Verbote ...(!)


(Red. - ws) Wer auch immer den Menschen vorgaukelt die Anwendung von Kondomen verschlimmere grundsätzlich die AIDS-Ansteckung, statt wesentlich zu deren Prävention beizutragen, lädt Schuld auf sich.
Gott hat den Menschen nicht nur das Leben und die dazugehörige Sexualität geschenkt, sondern auch den Verstand verantwortlich, menschlich und somit auch vernüftig damit umzugehen. Ein gleichwie gearteter Bevormundungsanspruch ist demgemäß nicht nur anmaßend, sondern auch hinsichtlich der gesundheitlichen Unversehrtheit nicht zu verantworten.



Kein verantwortungsbewußter Mensch kann sich der Aufklärung und der effektiven, aber sexualitätsgerechten Prävention dauerhaft entziehen. Nur sicherer und verantwortungsvoller Umgang mit einem Urbedürfnis der Menschen kann daher eine verantwortungsvolle Zielvorstellung sein.


UN, UNAIDS, UNICEF, WHO: 


Mehr als 68 Millionen Aids-Tote ...  Jugendliche und Kinder stark betroffen ...




Besonders gefährdet seien schlecht oder gar nicht informierte junge Menschen. Knapp jeder Zweite, der sich weltweit neu infiziert, sei ein junger Mensch zwischen 15 und 24 Jahren. Diese Daten nannten drei UN-Organisationen in am Dienstag in New York veröffentlichten Berichten.


Jeden Tag infizieren sich 6000 junge Menschen mit HIV...(!)
Jede dieser Infektionen könnte verhindert werden, sagte der Direktor des UN-Programms zur Aidsbekämpfung (UNAIDS), Peter Piot.


Eine Studie des Kinderhilfswerkes UNICEF in 60 Ländern ergab:
Die Mehrheit von ihnen hat keine Ahnung, wie Aids übertragen wird, und wie sie sich davor schützen kann ...(!) Prävention sei machbar und kostengünstig, sagte Piot in New York. Für durchschnittlich acht Euro im Jahr könnte jeder junge Mensch, der noch die Schulbank drückt, informiert und in praktischer Aids-Vorsorge unterrichtet werden.


Dass solche Aufklärung Früchte trage, zeigten Länder wie Uganda und Thailand, schreiben UNAIDS, UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO in dem Bericht "Junge Menschen mit HIV/AIDS: Chancen in der Krise".
Nach Angaben europäischer Aids-Experten nimmt selbst in Westeuropa der ungeschützte Sex und damit das Risiko für die Verbreitung von Aids wieder zu.


Weltweit verbreite sich die Immunschwächekrankheit schneller und weiter als befürchtet und schlage tiefere Breschen, als Experten es je für möglich gehalten hatten, warnt UNAIDS. Falls sich nichts gravierend verändert, werden in den kommenden 20 Jahren vermutlich 68 Millionen Menschen Opfer der Viren. Seit eginn der Aidsepidemie sind den UN zufolge weltweit mehr als 20 Millionen Menschen gestorben.


Bsonders dramatisch stellt sich die Lage in Afrika dar. Derzeit sind nach Angaben von UNAIDS bereits 39 Prozent aller Erwachsenen in Botswana mit dem Erreger infiziert. Dort und in anderen Ländern des südlichen Afrikas drohe die Hälfte aller jungen Mütter, dem Virus zu erliegen ....(!)



 





UNICEF:  Waisen – die unsichtbaren Opfer von AIDS


15 Millionen Mädchen und Jungen haben Mutter, Vater oder beide Eltern durch AIDS verloren. Allein in den vergangenen zwei Jahren kamen 3,5 Millionen hinzu. Angesichts der enormen Zahl infizierter Erwachsener wird die Zahl der durch AIDS verwaisten Kinder bis zum Jahr 2010 auf fast 20 Millionen steigen.
Die meisten Waisen – mehr als zwölf Millionen – leben im südlichen Afrika. Viele müssen sich allein durchschlagen. Sie sind besonders anfällig für Ausbeutung und Missbrauch. Selbst wenn sie bei der Großmutter, entfernten Verwandten oder Pflegefamilien unterkommen, leben sie in extremer Armut. Viele werden schlechter ernährt als leibliche Kinder, sie können nicht zur Schule gehen. Auch die Gefahr sexueller Übergriffe ist groß. In Ländern wie Sambia ist die Lebenserwartung der heute geborenen Kinder von durchschnittlich 47 (1990) auf 38 Jahre (2004) gesunken.

www.unicef.de - Kinder und AIDS 2008.pdf






UNICEF: AIDS tötet immer mehr Kinder
AIDS lebt – und tötet immer mehr junge Menschen: Allein seit 2005 sind mehr als 1,2 Millionen Kinder an der Immunschwäche gestorben. Täglich infizieren sich mehr als 3.000 junge Menschen unter 24 Jahren mit HIV, die meisten im südlichen Afrika.
15 Millionen Kinder hat die Epidemie schon zu Waisen gemacht – genauso viele Kinder, wie in ganz Deutschland leben.












In Afrika leben 67 Prozent der HIV-infizierten Menschen der Welt, 17 Millionen Menschen sind auf dem Kontinent schon an Aids gestorben.
Eine aktuelle UN-Studie schätzt, dass bis zum Jahre 2010 allein in Afrika etwa 20 Millionen AIDS-Waisen leben werden.

    UNICEF: Kinder und AIDS - Fakten


  • In 25 Jahren hat AIDS mehr als 25 Millionen Menschen getötet. Das entspricht der Bevölkerungszahl der skandinavischen Staaten Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland.


  • In einigen Ländern ist AIDS längst die häufigste Todesursache. Im südlichen Afrika ist die Immunschwäche für jeden dritten Todesfall bei Kindern verantwortlich, in Ländern wie Botsuana sogar für jeden zweiten.


  • Jede zweite Neuinfektion entfällt inzwischen auf junge Menschen unter 24 Jahre.


  • In besonders betroffenen afrikanischen Ländern sind mittlerweile mehr als 40 Prozent der getesteten schwangeren Frauen infiziert.


  • Mädchen sind besonders bedroht – auch weil viele sich aus Not prostituieren müssen und Opfer sexueller Gewalt werden. Schon jetzt sind drei Viertel der neu infizierten jungen Leute unter 24 Jahren Mädchen.



UNICEF: 90 Prozent aller infizierten Kinder stecken sich über ihre Mutter an. Für die meisten hat die Infektion sehr schnell einen schweren Krankheitsverlauf und den Tod zur Folge. Etwa die Hälfte der HIV-positiven Kinder in Entwicklungsländern stirbt in den ersten zwei Lebensjahren, nur wenige werden älter als fünf Jahre.
Es ist deshalb wichtig, darauf hinzuwirken, dass die Mutter-Kind Übertragung verhindert wird - was in den Industrieländern bereits fast vollständig gelungen ist.



  • Aufklärung ist oberstes Prinzip
    Hier in Afrika, wo 67% der Weltinfizierten leben wird dies mehr als deutlich. Jedoch gerade hier ist die Mehrheit der Menschen völlig uninformiert über die Infektionswege dieser Seuche. Unsere Gesellschaft ist geforderdert umfassend und vorallem realitätsbezogen aufzuklären.



  • Prävention


    WHO: Kondome reduzieren das Risiko um 90 Prozent Die Weltgesundheitsorganisation zeigte sich über die haltlosen Thesen aus dem Vatikan schon vor Jahren empört: “Diese falschen Aussagen über Kondome und HIV sind gefährlich. Wir haben mit einer weltweiten Seuche zu tun, der schon mehr als 20 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind". Derzeit sind mindestens 42 Millionen Menschen von dem Virus befallen. Ordnungsgemäße Kondome reduzieren das Risiko einer HIV-Infektion um etwa 90 Prozent.




„Gib AIDS keine Chance“: die Kampagne der BZgA zur Aidsprävention
“Gib Aids keine Chance“ ist die größte und umfassendste Kampagne zur Gesundheitsprävention in Deutschland. Sie ist modellhaft für eine erfolgreiche, bundesweit öffentlichkeitswirksame Präventionsstrategie. Seit 1987 kombiniert sie massen- und personalkommunikative Maßnahmen, die sich gezielt an unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung wenden.
www.bzga.de - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung






Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte
Sexuelle und reproduktive Gesundheit bedeutet, ein befriedigendes und ungefährliches Sexualleben haben zu können. Sie bedeutet das Recht auf Freiheit von sexuellem Zwang und sexueller Gewalt. Sie bedeutet andererseits aber auch, die freie und informierte Entscheidung darüber treffen zu können, ob und wann man Kinder bekommen möchte und wie groß die Familie werden soll. Der Begriff bezieht sich auf alle Phasen des Lebens, also auch auf die Kindheit, Jugend und das Alter.
www.bmz.de - Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

www.bmz.de - Gesundheit fördern – HIV/AIDS bekämpfen.pdf






www.unicef.de - UNICEF Deutschland




www.unaids.org - UNAIDS Joint United Nations Programme on HIV/AIDS




www.who.int - WHO World Health Organization




www.3sat.de - Mehr als 68 Millionen Aids-Tote befürchtet - Jugendliche betroffen










Zur weiteren Information über die neuerliche AIDS-Debatte:


www.radiovaticana.org - Vatikan: Kondom-Debatte




www.kath.de - Vatikan: Keine Wende in katholischer Sexualmoral




www.faz.net - Aids in Afrika




www.stern.de - Vatikan und Aids




www.kölnische rundschau.de - Kritik an Papst-Wort zu Kondomen




www.stuttgarter-nachrichten.de - Papst erntet Kopfschütteln




www.spiegel.de - Papst empört Kritiker mit Kondom-Verbot




www.tagesspiegel.de - Liebesverbot als Prävention?




www.t-online.de - "Dogma ist wichtiger als das Leben von Afrikanern"